Donnerstag, 5. Juni 2014

Eilean Donan Castle


Ein Wetter wie aus dem Bilderbuch. Blau-weißer Himmel und warm genug um mit offenen Schiebedach durch die Highlands zu cruisen. Wir müssen sehr artig gewesen sein, das uns dieser Wunsch erfüllt wurde.

Nach über einer Stunde erreichten wir die Burg die schon in unzähligen Filmen als Kulisse diente. 



Eilean Donan Castle wurde oft als Kulisse für Filme und Fernsehserien benutzt; unter anderem in einer Folge der Fernsehserie Das blaue Palais von Rainer Erler und in Filmen wie Highlander – Es kann nur einen gebenElizabeth – Das goldene KönigreichBraveheartPrinz EisenherzVerlockende FalleVerliebt in die Braut und Rob Roy. Auch für den James-Bond-Film Die Welt ist nicht genug wurden vor Ort einige Szenen gedreht. (Auszug aus Wikipedia)








Leider durfte man innerhalb der Burg keine Bilder machen. 


Hinweis an meinen Lieblingsneffen..... schau  mal was der "Clanchief" da in der Hand hält.... ein Claymore.... Für wen das nur seien mag?????  *grübel**grübel*


Und ein ordentlicher Duddelsackspieler darf natürlich bei so einem Besucher Highlight, hier in den Highlands, auch nicht fehlen. Genau sowenig wie ein Andenkenladen und der obligatorische Coffee and Tea Shop......  *grins*



Dienstag, 3. Juni 2014

Fort Augustus - Loch Ness

Nachdem wir nun schon drei Tage vor Ort sind, haben wir uns für heute die nähere Umgebung vorgenommen. Allem voran unsere Unterkunft. 

Fort Augustus

eine kleine Siedlung mit nur wenigen Menschen... Wiki sagt dazu um die 500 Einwohner. Ihren Namen bekam die Siedlung von der englischen Festung die hier einst stand und auf deren Boden wir im Moment leben und schlafen. Diese Bollwerk gegen den schottischen Widerstand, wurde um 1742 errichtet und nach William Augustus, dem Duke of Cumberland oder auch dem Schlächter von Culloden bekannt. Ich denke die German Sassenachs kennen sich, in der Geschichte, blendend aus...   ;-)

Fort Augustus um 1745

Eigentlich sollte das Fort auch weiterhin militärisch genutzt werden, doch nach Culloden und den großen Säuberungsaktionen, gab es scheinbar keinen Nutzen mehr für das Gebäude und so wurde es um 1860 verkauft und im Anschluss an den Benediktinerorden vermacht. Diese bewirtschafteten und gestalteten das Fort neu. Es entstand eine Abbey, ein Schulungsgebäude und vieles mehr. 1998 verließ der letzte Mönch das Kloster. Seitdem hat der Highland Club die Bewirtschaftung übernommen und noch einmal komplett restauriert und renoviert. 





Ein bisschen wie bei Harry Potter.....


Da oben in dem Turm ist auch eine Wohnung, sogar über zwei Etagen.

Die Pforte.....

Zum Ort geht man von hier aus durch eine kleine Allee, der Weg ist kurz und für jeden zu bewältigen. Man kommt direkt an dem nächstem Highlight heraus, dem 

Caledonian Canal 

mit seinen fünf Staustufen, der hier am südlichem Ende von Loch Ness beginnt. 





An meinen Neffen Jan: wir haben Nessi, gefunden, sollen wir sie mitbringen???



Mehr durch Zufall haben wir diese nette Brücke und den verrückten Sportler unter ihr entdeckt...



Montag, 2. Juni 2014

Tour durch die südlichen Highlands

Weil uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht (Regen.... Regen.... Regen...) haben wir uns entschlossen die südlichen Highlands zu erkunden... 

Unsere Reise ging über Arisaig hoch zur Küste, mit Blick auf die inneren Hebriden. Leider sieht man bei dem Wetter noch nicht einmal das Meer im Hintergrund...  :-(




In Ardgour haben wir eine wunderbare Bucht gefunden..... mit einem traumhaften Sandstrand......




Anschließend ging unsere Rundreise wieder zurück ins Landesinnere. Da wir mittlerweile schon viele Stunden unterwegs waren, haben wir als Abschluss und um die Fahrerei etwas abzukürzen, eine Fähre über das Loch Linnhe genommen... 







Einige Meilen vor Fort Augustus, in Spean Bridge, steht das Commando Memoreal. Eigentlich ein Soldaten Ehrenmal aus dem zweiten Weltkrieg.......


.......aber ein paar Meter daneben ist eine neue Ehrenstätte entstanden. Etwas was ich mir bei uns kaum vorstellen kann. Ein Denkmal für die gefallenen Soldaten des Afghanistan Konfliktes. Das ist etwas das einem unter die Haut geht.






Sonntag, 1. Juni 2014

Tag 2 der Anreise - 31.05.14

Englisches Frühstück, so richtig Gesund...... *bbbbrrrrr schüttel* 

Würstchen, Röstis, gebackene Bohnen, gegrillte Tomaten.... aber seht einfach selbst.


Nein Danke, nicht zum Frühstück.......

Egal, sie hatten auch Toast und Marmelade..... für mich o.k.

Anschließend wieder auf die Straße. 840 Kilometer hoch in die Highlands. Zunächst Landstraße, dann  Autobahn, Landstraße, Autobahn und zum Schluss noch quer durch Glasgow, allerdings mehr oder weniger ungewollt.... (böses Navi ;-) ) 

Das Wetter......... 20 Grad und Sonne. Die Schotten....... so leicht bekleidet wie bei uns ab 30 Grad aufwärts.....  

.......und weiter, im Schritttempo am Loch Lomond vorbei, Stau stehen, weil alles zum Schwimmen war.... dann das herrliche Glen Coe.... ein grüner Traum, den wir uns noch einmal in Ruhe ansehen werden... vorbei ein unzähligen Wohnmobilen, Wanderern und totgefahrenem Rotwild. 

Loch Linnhe, Fort William, der Ben Nevis (der höchste Berg Schottlands) und weiter hoch, durch das Glen Albyn zum Loch Ness. Endlich..... Fort Augustus..... der Highland Club.


Stonehenge - Amesbury



Jahrtausende altes Denkmal, touristisch erfolgreich zu Geld gemacht..... allerdings, das Parken war umsonst....  Ansonsten..... Japaner, Chinesen, Inder, Franzosen aber kaum Deutsche.

Nachbildung einer Siedlung aus der  Jungsteinzeit

Anfassen verboten, großzügig eingezäumt.

Leider hat mein Mann die Menschenmengen, die mit uns
um das Denkmal gelaufen sind, nicht fotografiert. 

Souvenirs, Souvenirs....... 

..... von der Zahnbürste bis zum Blasenpflaster.
Ich frag mich nur wer so etwas braucht *grübel*


Und für die Wissbegierigen der direkte Link zur Datenbank (Auszug aus Wikipedia).................

Stonehenge ist ein in der Jungsteinzeit errichtetes und mindestens bis in die Bronzezeit genutztes Bauwerk in der Nähe von Amesbury in WiltshireEngland, etwa 13 Kilometer nördlich von Salisbury. Es besteht aus einer Grabenanlage, die von einer aus mehreren konzentrischen Steinkreisen gebildeten Megalithstruktur umgeben ist. Die beiden auffälligsten Steinkreise sind der äußere Kreis aus von Decksteinen überbrückten Pfeilersteinen, sowie die innere hufeisenförmige Struktur aus ursprünglich fünf Trilithen (je zwei Tragsteine, die von einem Deckstein überbrückt werden). Dazwischen befinden sich weitere Strukturen aus kleineren Steinen sowie Löchern im Boden. Weitere Megalithe sowie zwei Hügelgräber finden sich in unmittelbarer Nähe.
Die Entstehung der Anlage lässt sich grob in drei Phasen unterteilen.
  • Die Frühphase der Anlage, mit einem kreisrunden Erdwall und einem Graben, wird auf etwa 3100 v. Chr.datiert.
  • Pfostenlöcher weisen darauf hin, dass im frühen dritten Jahrtausend v. Chr. eine hölzerne Struktur im Inneren der Einfassung existiert haben muss.
  • Die auffällige Megalithstruktur wurde etwa zwischen 2500 v. Chr. und 2000 v. Chr. errichtet.
Die gesamte Anlage ist jedoch vermutlich deutlich älter als bisher angenommen. Demnach stand die Megalithstruktur bereits um 3000 v. Chr.[1] Die weiteren Ausführungen im Artikel beziehen sich auf die bisher angenommene Datierung.
Die UNESCO erklärte die Stonehenge, Avebury and Associated Sites, zu denen Stonehenge gehört, im Jahr 1986 zum WeltkulturerbeLink zu Wikipedia




Tag 1 der Anreise - 30.05.14

Erste Etappe: Recklinghausen - Calais (Frankreich)

Pünktlich los gekommen und ohne Stau durchgefahren. Im Endeffekt konnten wir sogar noch umbuchen und die Fähre eine Stunde eher nehmen.
Der französische Zoll...... meint es nicht gut mit uns und winkt uns heraus. "parlez-vous français?" Allgemeines Kopfschütteln. Wir haben uns dann auf Englisch geeinigt und dann ging es los. Aussteigen, Kofferraum öffnen, beiseite treten und seltsame Fragen beantworten. Unter anderem diese: Haben sie gefährliche Waffen mit???" Ich meine mal ehrlich, welcher Terrorist antwortet denn da mit "Na klar".......
Im Hafen........ restlos verirrt, doch durch das freundliche Hafen-Personal zurück in die richtige Spur gebracht.
Das Einschiffen....... unheimlich aufregend..... weil wir nicht genau wissen was uns erwartet, aber letztendlich harmlos.
Die Überfahrt...... laut, die Gänge voller Menschen, Schulklassen ohne Ende und kaum zu verstehende englische Hinweise aus den Lautsprechern.




Nicht sehr Vertrauens erweckend.....   :-(


Zweite Etappe: Dover - Salisbury (Stonehenge / Amesbury)

Zum ersten mal in Leben einen Reifen auf englischem Boden..... und der erste Eindruck: ACHTUNG... links fahren... nur nicht vergessen. Das Ausschiffen verläuft genau so reibungslos wie das Einschiffen. Danach werden wir im Hafen kreuz und quer geschickt.....immer den Schildern "Exit" hinterher. Bis wir eine öffentliche Straße erreichen, haben wir schon gefühlte 10 Meilen auf dem Tacho.
Noch eine Besonderheit: Die englische Zeit....... zunächst einmal die Uhren eine Stunde zurück stellen, oder doch vor???? Etwas unschlüssig entscheiden wir uns falsch und fahren danach unserem Zeitplan hinterher.

Nächster Stopp, das Holiday Inn in Salisbury. Das Einchecken verläuft, wie nicht anders zu erwarten Problemlos, nur bekomme ich immer noch kein Wort über die Lippen.... Verstehen klappt gut, sprechen..... doch reden wir über was anderes...


Das Zimmer ist toll..... da gibt es nichts zu meckern... und das Bild hätte ich am liebsten mitgenommen.... So kurz Luft holen und weiter nach Stonehenge.